Neuropathia-vestibularis

Neuropathia vestibularis

Definition

Unter einer Neuropathia vestibularis versteht der Mediziner eine Erkrankung des Gleichgewichtsnerven.

Hier sieht man das Gleichgewichtsorgan mit seinen Nervenverbindungen
Hier sieht man das Gleichgewichtsorgan mit seinen Nervenverbindungen

Ursachen

Viele Ursachen können hier Auslöser der Erkrankung sein. Am Ende ist es jedoch für die Therapie der Erkrankung völlig unerheblich, ob Rheumatische Ursachen, Antikörper, Multiple Sklerose – Virale oder Bakterielle Entzündungen, Unfälle oder Medikamente die Erkrankung ausgelöst haben

Therapien

Bei akuten Erkrankungen steht eine Therapie mit Kortison im Vordergrund, um die Schwellung des erkrankten Nervens zu verringern, damit er sich nicht im Knochenkanal durch den er verläuft quasi selbst die Luft abdrückt.

Bei längerfristigen Verläufen besteht die Haupttherapie in einem gezielten Training um die Funktionen des Gleichgewichtsorgans wieder auszugleichen.

Die Neuropathia vestibularis ist eine Erkrankung des Gleichgewichtsnerven

Der Gleichgewichtsnerv kann sich wie jeder andere Nerv unseres
Körpers auch entzünden. Jede Entzündung führt zu einer
Schwellung, und jede Schwellung führt zu einer Ausdehnung.
Das Problem dabei ist, dass der Gleichgewichtsnerv durch einen
extrem harten und engen Knochenkanal verläuft. Wenn
sich dieser Nerv also ausdehnt, dann kann er sich nicht nach
außen verbreitern, sondern er drückt sich, wenn man so will,
selbst die Luft ab.

Die Folge ist einem Mangelversorgung des Nerven mit Sauerstoff.
Hierdurch sinkt unter anderen der PH-Wert im Innenohr und Gleichgewichtsorgan, wodurch sich wiederum Ohr – Kristalle
lösen können.

Als Auslöser der Erkrankung werden immer wieder Herpesviren
oder andere Viren oder Bakterien herangezogen.

Wenn man ehrlich ist, ließe sich die Ursache nur durch eine Obduktion klären, was ich als eher unpopuläre Maßnahme einstufen würde.

Wir sprechen hier von einer Entzündung, die in etwa einem 2 mm langen Bleistiftstrich entsprechen dürfte. Ich schließe mich der Meinung nicht an, dass eine Entzündung dieser Größenordnung
irgend etwas im Körper verändert, geschweige denn nachweisbare
Mengen von Antikörpern im Blut nachweisen lässt.