Posturographie

Posturographie

Im Rahmen einer umfassenden Schwindeluntersuchung und Abklärung ist die Posturographe (mitunter auch TETRAX genannt) sehr wichtig. Der Begriff Posturographie leitet sich aus dem Englischen von „Posture“ = Haltung ab.

Bei der Posturographie wird untersucht, ob und wie sich das Schwanken des Patienten verändert – bei offenen und geschlossenen Augen auf Schaumstoffkissen und bei gedrehtem und gekipptem Kopf. Es ist auch eines der wenigen objektiven Verfahren, welche geeignet sind, z.B. Halswirbelsäulenschwindel aufzudecken.

Erst, wenn die anderen Untersuchungen unauffällig waren, und
sich in der Posturographie Hinweise auf eine zervikogene Störung
ergeben haben, kann man die manuelle Testung einer Blockierung der Halswirbelsäule wirklich als krankhaft bezeichnen. Diese Störungen erkennt man auch in der Regel weder im MRT noch in anderen Bildgebenden Verfahren.

Posturographie

Keine Angst vor der Posturographie!

Die von unseren Patienten meist als am unangenehmsten empfundene Untersuchung, ist die sogenannte Posturographie. Ein Untersuchungsverfahren, welches die Haltung des Patienten
untersucht.

Die Patienten stehen dazu einfach nur auf der Stelle, in verschiedenen Positionen, jeweils für 30 Sekunden. Bis auf zwei Positionen müssen die Augen dabei geschlossen bleiben, und die Patienten werden unsicher, und fangen an leicht zu schwanken. Obwohl den Patienten nichts passieren kann, und sich die Plattform auch nicht bewegen kann, empfinden fast alle Probanden Angst dabei.

Die Angst ist unbegründet.

Die Abklärung sollte in einer dafür ausgerüsteten Schwindelambulanz erfolgen.

Schwindelambulanz-Sinsheim