Lagerungsprüfungen – eine unverzichtbare Untersuchung

Lagerungsprüfungen

Lagerungsprüfungen sind eine der wichtigsten Untersuchungsmethoden und gleichzeitig eine der am einfachsten durchführbaren. Der Patient wird vom Untersucher gezielt in Körperlagen gebracht, bei denen die Gleichgewichtsorgane besonders stark gereizt werden. Ziel ist es die „Steinchenkrankheit“, den Lagerungsschwindel auszulösen und natürlich auch anschließend zu beseitigen. Diese sehr einfach wirkenden Untersuchungen setzen große Erfahrung und Routine voraus, um keine falschen Ergebnisse zu erhalten.

Eine unverzichtbare Untersuchung sind die Lagerungsprüfungen. Im Bild sieht man die Position, die ein Proband einnehmen muß um Steinchen im hinteren Bogengang rechts zu erkennen
Eine unverzichtbare Untersuchung ist die Lageprüfung. Im Bild sieht man die Position, die ein Proband einnehmen muß um Steinchen im hinteren Bogengang rechts zu erkennen

Der Lagerungsschwindel ist ein sehr häufige Fehldiagnose, weil auch Gleichgewichtserkrankungen anderer Ursache (Meniere / Neuropathie / Neuronitis / Paroxysmie etc.) begleitend Lagerungsschwindel dabei haben können oder diesen vortäuschen können.

Man sollte sich nie ohne vollständige Diagnostik auf diese Diagnose verlassen, vor allem wenn der Patient nach Lagerungen nicht beschwerdefrei wird.

Der Therapieresistente Lagerungsschwindel ist häufig aus unserer Erfahrung leider häufig eine Fehldiagnose. Die Schwindelexperten der Schwindelambulanz – Sinsheim weisen immer wieder darauf hin, wie wichtig eine konsequent durchgeführte Diagnostik ist um Fehldiagnosen zu vermeiden.